Anton baut. Marie führt.
Anton Imboden war Schreiner. Im Frühjahr 1923 stand auf der Lichtung über Riederalp nur eine kleine Sennhütte, halb verfallen. Anton kaufte das Stück für 600 Franken, schlug Arven, sägte sie im Tal, trug die Balken zurück. Im Spätsommer stand das Haus, ohne Strom, ohne fliessendes Wasser, mit einem Kachelofen aus Brig. Marie führte die Wirtschaft.
Die ersten Gäste kamen aus dem Berner Oberland, Bergsteiger, die für die Konkordiahütte Quartier suchten. Bezahlt wurde mit Fünflibern und gelegentlich mit einem Schinken. Im Winter 1948 starb Anton. Marie führte das Haus allein bis 1962.